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Beglaubigungen

Diverse Stempel an einer Halterung

Beglaubigung, © Photothek.de

Artikel

Zwischen Deutschland und Tadschikistan gilt weiterhin der deutsch-sowjetische Konsularvertrag vom 25. April 1958. Gemäß diesem Vertrag dürfen deutsche Konsularbeamte Unterschriften und Willenserklärungen von nicht deutschen Staatsangehörigen nur in Ausnahmefällen beurkunden oder beglaubigen.

Die Beglaubigung von Kopien ist davon nicht berührt.

Unten stehend finden Sie weitere Hinweise zu den einzelnen Urkundsformen.

1. Beglaubigung

Bei Beglaubigungen wird unterschieden zwischen der Beglaubigung einer Unterschrift (oder eines Handzeichens) und der „Kopiebeglaubigung“ (der Bestätigung der Übereinstimmung von Abschriften oder Ablichtungen).

Damit eine „Kopiebeglaubigung“ vorgenommen werden kann, muss das Original (die Urschrift) oder die beglaubigte Abschrift/Ausfertigung dem Konsularbeamten vorgelegt werden. 

Die Beglaubigung einer Unterschrift oder eines Handzeichens erfolgt durch Anerkennung oder Vollziehung der Unterschrift vor dem Konsularbeamten. Eine Namensunterschrift kann nur bei Vollziehung vor dem Konsularbeamten beglaubigt werden. In beiden Fällen ist die persönliche Vorsprache desjenigen erforderlich, dessen Unterschrift, Namensunterschrift oder Handzeichen beglaubigt werden soll.

2. Beurkundungen

 Die Aufnahme und Niederschrift  von Willenserklärungen ist in der Botschaft Duschanbe derzeit leider nicht möglich.

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