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Deutschland stellt Tadschikistan 1 Million Euro zur Bekämpfung des Coronavirus zur Verfügung

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20.03.2020 - Artikel

Die Bundesrepublik  Deutschland stellt der Republik Tadschikistan über die KfW Entwicklungsbank 1 Million Euro für den Kauf von  Schutzausrüstung für medizinische Personal, medizinischer Ausrüstung und entsprechenden Schulungen zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19zur Verfügung.

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Duschanbe, 20-03-2020. Der Deutsche Botschafter Dr. Andreas Prothmann übermittelte bei einem Treffen mit dem Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel, Herrn Zavqi Zavqizoda, die Entscheidung der Bundesregierung, Mittel in Höhe von 1 Million Euro zur Deckung des Bedarfs der Republik im Kampf gegen das neue Coronavirus COVID-19 über die KfW bereitzustellen. Basierend auf einem Antrag des Ministeriums für Gesundheit und sozialer Schutz der Bevölkerung und in enger Abstimmung mit dem lokalen Büro der Weltgesundheitsorganisation ist es geplant, Schutzausrüstung für medizinisches Personal  und medizinische Ausrüstung zu erwerben und die entsprechende Ausbildung in der Anwendung der medizinischen Geräte  zu finanzieren. Um den Finanzierungsprozess zu beschleunigen, werden die Mittel im Rahmen einer Aufstockung des laufenden Programms Mutter-Kind Versorgung und Notfallmedizin in Tadschikistan, Phase 5, bereitgestellt. Die KfW ist seit 2002 im Auftrag der Bundesregierung in Tadschikistan tätig. Im Gesundheitssektor führt die KfW zusammen mit dem Ministerium für Gesundheit und Sozialen Schutz der Bevölkerung Projekte unter anderem im Bereich der  Mutter-Kind Versorgung und Notfallmedizin und der Tuberkulosebekämpfung durch. Die Höhe der seit 2002 für diese Zwecke bereit gestellten Mittel beträgt insgesamt 93 Millionen Euro.

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